Sulinger Damen enttäuschen beim 24:37 - Seefeld stinksauer
Klare Sache im Handball-Pokalderby – Mit einem souveränen 37:24 (18:12)-Erfolg über den TuS Sulingen lösten sich die Kreisoberliga-Damen des SC Twistringen das Ticket für die zweite Runde im BHV-Pokal. Im Duell der Ligakonkurrenten war nur einer Mannschaft anzumerken, dass sie den Sieg wollten – dem SC Twistringen.
Von Beginn an drückten sie dem Spiel ihren Stempel auf und diktierten die Partie nach Belieben. Nach dem 4:5-Anschlusstreffer (10.) durch Marie Zimmermann (4) lief bei den Sulestädterinnen nichts mehr zusammen. Technische Fehler und eine katastrophale Wurfquote sorgten schnell für klare Verhältnisse auf dem Parkett. Der SC bestrafte jeden noch so kleinen Fehler der Seefeld-Sieben eiskalt und zog so über 7:5 auf 16:9 (26.) davon. In dieser Phase übernahmen die SC-Spielerinnen Christina Lehmkuhl (6) und Rosa Kröger (6) immer wieder Verantwortung.
Der SC-Express lief auch nach der Pause weiter auf Hochtouren. Beim Stand von 28:19 (48.) war die Vorentscheidung gefallen und der TuS betrieb nur noch Schadensbegrenzung. „Wenn wir uns so in der Meisterschaft präsentieren, dann sehe ich schwarz“, wetterte Seefeld, der sich maßlos über die Vorstellung seiner Damen ärgerte.
SC-Coach Steffen Mundt hingegen hatte keinen Grund Frust zu schieben – warum auch. „Das Team hat heute alle spielerischen und taktischen Maßgaben umgesetzt“, freute er sich über die Gala seiner Frauen, sieht aber im Bereich der Abwehr noch einige Defizite: „Es hapert noch an der richtigen Abstimmung“ Einen glänzenden Tag erwischte SC-Torhüterin Nadine Ebeling, die neben fünf Strafwürfen, zahlreiche Hochkaräter entschärfte. Rückraum-Shooterin Sina Kuncke war mit sieben „Buden“ beste Werferin auf Twistringer Seite.
Stenogramm
SC Twistringen – TuS Sulingen 37:24 (18:12) – Tore für Sulingen: Semper, Meyer, Zimmermann (je 4), Balke (3), Mohrland, Bopf (je 2), Herrde, Müller, Brinkmann, Brümmer, El-Bira (je 1).
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