Jochen Scheurer verabschiedet sich aus Sulingen
Das es ein zeitlich begrenztes Gastspiel werden sollte, war den Verantwortlichen von Beginn an klar. "Das wir "Schüppi" gerade jetzt verlieren, ist schon sehr schade", weiß TuS-Coach Steven Schäfer und spielt damit auf die derzeitig gute Tabellensitutation der Sulestädter an. "Er wird definitiv eine Lücke hinterlassen."
Im Kreise der Mannschaft wurde der sympatische Pfälzer bereits verabschiedet und erhielt einen Presentkorb mit lokalen kulinarischen Spezialtäten - Bullenschluck inklusive. "Der gute Kontakt wird auf jeden Fall weiter bestehen", weiß Teamkollege Mirco Kohröde, "und der ein oder andere gegenseitige Besuch wird nicht ausbleiben!"
Beruflich geht es für den quirligen Rückraumspieler bereits am Mittwoch in seiner Firma "Stadler & Schaaf", die ihn für ein Jahr an die Exxon ausgeliehen hatte, weiter. Seine sportlichen Ziele hat er bereits auch klar abgesteckt: "Ich will wieder in unserer Oberliga-Mannschaft (TV Offenbach) angreifen", so Scheurer. Er selbst blickt positiv auf das vergangene Jahr zurück: "Es hat wirklich Spass gemacht hier. Ich wurde super aufgenommen und fühlte mich immer wohl in der Mannschaft und dem Umfeld der Sulinger Handballer." Einen ersten Besuch plant er daher bereits für Silvester.
Am vergangenen Spieltag konnte er sich beim 21:21 gegen den TSV Ottersberg ein letztes Mal mit zwei "Buden" in die Sulinger Torschützenliste eintragen. "Zwei Punkte wären sicherlich ein schöneres Abschiedsgeschenk für das Team und mich gewesen", ärgerte sich der ehrgeizige Rechtshänder noch heute über das Remis.
"Die Abteilung und die Mannschaft bedanken sich auf diesem Wege noch einmal für sein großes Engagement, auch neben dem Spielfeld, und wünschen alles gute für die berufliche und sportliche Zukunft", schließt Abteilungsleiter Michael Rethorn das Handball-Kapitel "Scheurer".

















































