Klare Ansage von Schäfer
Die 25:37-Niederlage gegen den Tabellenführer HSG Verden-Aller vom vergangenen Samstag hat TuS-Trainer Steven Schäfer noch nicht verdaut. "Manche Spieler begreifen einfach nicht worum es geht. So kampf- und emotionslos darf man sich einfach nicht präsentieren", ist der 27-Jährige noch immer angefressen über die desolate Vorstellung seiner Sieben beim Spitzenreiter.Am Sonntag wartet mit dem TSV Daverden II nun der nächste dicke Brocken auf die Sulestädter. Wenn sich die Grün-Weißen mit einem Sieg rehabilitieren, könnten sie weiterhin ein Wörtchen im oberen Tabellendrittel mitreden. Bei einer erneuten Niederlage droht dem Schäfer-Team im ungünstigsten Fall sogar der Abrutsch auf Platz zehn.
"Daverden kommt genau zum richtigen Zeitpunkt", so Schäfer und fordert, "Die Jungs müssen jetzt mal über sich hinaus wachsen und das Letzte aus sich herausholen. Das sind sie dem Verein und mir schuldig." Ob diese deutliche Ansage gegen den Tabellendritten Früchte tragen wird, bleibt abzuwarten. Das Ergebnis aus dem Hinspiel läßt zumindestens hoffen, denn das entschied der TuS klar mit 30:19 für sich. Relativiert wird das allerdings durch die Auswärtsbilanz beim TSV - Die Spiele gingen bisher allesamt verloren. Schäfer: "Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren. Jeder bekommt die Chance sich zu beweisen."
Ob Schäfer selbst Anweisungen von der Bank geben wird ist indes noch unklar. Der Kreisläufer vom Oberligisten SV Aue Liebenau kassierte am Sonntag in der letzten Minute eine Rote Karte. Bisher wurde keine Sperre ausgesprochen. "Sollte es dennoch dazu kommen wird Ingolf Semper meinen Job übernehmen", so Schäfer. Anpfiff der Begegnung ist am Sonntag um 16.30 Uhr in der Sporthalle am Schulzentrum Langwedel.

















































