46:26 – Sulingen außer Rand und Band
„Wenn man so hoch führt, dann leidet die Motivation, hinten in jeden Zweikampf zu gehen – das ist eine Kopfsache“, analysierte der TuS-Trainer. „Aber wir haben vorne auch praktisch nichts verworfen.“
Enttäuscht zeigte sich Schäfer derweil vom Gegner, der „überhaupt keine Einstellung zur Partie“ hatte. Und das drei Tage nach dem 31:26-Sieg über Tabellenführer HSG Verden-Aller. „Wir sind eine Wundertüte – einmal Hü und einmal Hott“, sagte TSV-Coach Michael Ender zur Leistung seiner Mannschaft und stellte treffend fest: „Das Elend hat schon früh seinen Lauf genommen.“
Zur Halbzeitpause war das Spiel beim Stand von 22:12 bereits praktisch entschieden. „Wir fanden es heute offenbar toller, die ganze Zeit mit den Schiedsrichtern zu diskutieren, als Handball zu spielen“, ärgerte sich Ender. „Sulingen hat sich derweil einfach auf die Partie konzentriert.“
Und wie! TuS-Trainer Schäfer: „Wir haben von Anfang an Leistung gezeigt und Eystrup so den Zahn gezogen.“ Wer will noch mal, wer hat noch nicht? – Gleich neun Spieler trugen sich auf Seiten der Gastgeber in die Torschützenliste ein. Ingolf Semper (zehn Tore) und Tobias Bärlein (acht) waren dabei am erfolgreichsten.
Quelle: Sulinger Kreiszeitung
Stenogramm
TuS Sulingen - TSV Eystrup 46:26 (22:12) - Sulingen: Kohröde, Uhlhorn - Semper (10), Bärlein (8), Knieling (7/5), Rethorn (6), Demel (5), Gerdes (2), Helander (2), Meyer (2), Drigas (2).

















































