Sulingen kriecht auf dem Zahnfleisch - Buscher fällt bis Saisonende aus
Unterdessen nehmen die Hiobsbotschaft im Sulinger Lager kein Ende und die Liste der Langzeitverletzten wird immer länger: Neben Timo Rosenthal (Schulter-OP) ist nun auch für Mats Buscher die Saison vorzeitig gelaufen. Der Rückraumshooter leidet unter einer Entzündung des Hüftgelenkes. Philipp Drigas, Jan Stöcker, Tobias Bärlein und Linkshänder Torsten Gerdes sind zudem angeschlagen und ein Einsatz am Wochenende ist fraglich. "Wir kriechen sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch", so TuS-Coach Steven Schäfer, der sich dennoch kämpferisch gibt: "Jammern hilft nicht, da müssen wir jetzt durch. Nun haben Andere die Chance Verantwortung zu übernehmen, um sich in den Vordergrund zu spielen."
Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten im November entführte der TuS beim torarmen 21:20-Erfolg zwei Punkte aus dem Kreis Verden. Die Ausgangslage am Sonntag ist aber eindeutig: Die routinierte Mannschaft von TSV-Trainer Norbert Dunekacke besitzt ein qualitatives Übergewicht in beiden Mannschaftsteilen. Die Deckung agiert aggressiv, robust und körperbetont. Im Angriff überwiegt eine einstudierte Spielanlage. Kampflos wollen die Grün-Weißen den Gästen das Feld nicht überlassen, das steht fest: "Wir müssen aus einer kompakten Abwehr heraus unser Tempospiel aufzuziehen. Im Angriff müssen wir geduldig sein und die sich bietenden Chancen eiskalt ausnutzen", fordert der Sulinger Cheftrainer von seinem "letzten" Aufgebot. Schäfer weiter: „Bei uns müssen schon alle Rädchen ineinandergreifen, wenn wir bestehen wollen.“
Sieben Spiele stehen dem schmalen Kader bis zum Saisonende noch bevor. Wenn es am Sonntag gegen den TSV um Punkte geht, kann sich der TuS (17:17 Punkte) keine Schwäche leisten: Der Abstand zum gesicherten Mittelfeld darf nicht abreißen.

















































