Von Gartenstühlen bis zum Christbaum
Das sonnige Wetter sorgte für angenehme Bedingungen für den Einsatz am Sonnabend. Dass die Damen des Ortsverbandes Sulingen im Deutschen Hausfrauenbund in der Alten Bürgermeisterei, der „Zentrale“ des „Dreck-weg-Tages“, Brötchen für die Helfer schmieren, hat schon Tradition – ebenso, dass Speis und Trank von Sulinger Betrieben gestiftet werden.
Einige der Organisatoren aus den Vereinen fanden sich nach getaner Arbeit zum kurzen Abschlussgespräch am Müllcontainer auf dem Hof Winte ein – eine Garnitur von Gartenstühlen, ein rostiges Fahrrad und ein Weihnachtsbaum gehörten zu den ungewöhnlicheren Fundstücken, drei Eimer voll Hundekot zu den unangenehmeren. Der Zehn-Kubikmeter-Container war „ordentlich gefüllt“. Dennoch: „Insgesamt ist weniger Müll zusammengekommen, als in den Vorjahren“, stellte Birgit Dullin, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, fest. „So langsam scheint der ‚Dreck-weg-Tag‘ in Köpfen Wirkung zu zeigen.“ Ernst-August Windhorst warnte sie allerdings vor zu viel Optimismus: „Wir wurden von zwei Mädchen angesprochen, ob wir 1,50-Euro-Jobber wären. Ich habe sie gefragt, ob sie denn nicht gelesen haben, dass ‚Dreck-weg-Tag‘ ist – die Antwort lautete: ‚Was soll das denn, morgen sieht es hier doch wieder genauso aus‘.“
Quelle: Sulinger Kreiszeitung/ Andreas Behling
















































