Engagierte Abteilung
„Aus einem Bericht der Bassumer Zeitung aus dem Jahr 1938 geht hervor, dass bereits 1932 Sulinger Herrenmannschaften am Handballpunktspielbetrieb im Huntegau teilnahmen.“ Grundlage für die jetzigen Feierlichkeiten sei vielmehr der Beschluss des TuS-Vorstandes aus dem Jahr 1961, die Handballabteilung wieder zum Leben zu erwecken. „Damit begannen fortdauernde Aktivitäten in Sachen Handball und dieses ist der Anlass, heute zurückzuschauen“, sagte Dr. Rienhoff. Festredner Professor Dr. Detlef Kuhlmann, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Sportwissenschaft der Leibniz Universität Hannover, gratulierte „all den Menschen, die damals die Idee hatten, die Abteilung zu gründen und die in den letzten fünf Jahrzehnten hier Hand angelegt haben“. Der Hannoveraner provozierte mit der Wahl des Titels seiner Ausführungen: „50 Jahre Handball in Sulingen: Sport im Verein - ein Auslaufmodell?“ Sein Fazit: „Der Sportverein allgemein wird stark bleiben, wenn heute Menschen herangeführt werden, die bereit sind, die Aufgaben von morgen zu erkennen und anzupacken.“ Ohne den Vereinssport wäre der Sport als Kulturgut und gesamtgesellschaftliches Phänomen nicht mehr existent. Erste Voraussetzung für ehrenamtliches Engagement sei die persönliche Leidenschaft für die Sache. Die zweite Voraussetzung das Umfeld, die soziale Infrastruktur, in der der Sport stattfindet. „Wo wir oft und gern in der Gruppe zusammenkommen, fällt es uns leichter, sich über das reine Sporttreiben hinaus einzubringen.“
Gerald Glöde, Geschäftsführer des Handball-Verbandes Niedersachsen, überreichte am Sonntag während des Festaktes in den Räumen der Hauptschule, der von der Marchingband „Sound of Sulingen“ musikalisch umrahmt wurde, den Sulinger Handballern die Ehrenplakette des Deutschen Handballbundes. Zu den ersten Gratulanten zählten unter anderem Landtagsvizepräsident Hans-Werner Schwarz und der Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Klare.
Dem Festakt vorausgegangen waren am Freitag ein Zeltlager für Kinder und am Sonnabend ein Ehemaligen-Treffen an der Edenhalle sowie eine „Ü35-Party“ in der Fahrzeughalle der Firma „Jantzon & Hocke“. Der Veranstaltungs-Sonntag endete mit einem Frühschoppen.

















































