Erst nervös, dann erleichert
Doch obwohl es bis zur 45. Minute eng war, kam nie der Eindruck auf, Sulingen könnte als Verlierer aus diesem Spiel gehen. Auch nicht nach der verschlafenen und überaus nervösen Anfangsphase als die Ergebnisanzeige ein 7:3 für die Gastgeber auswies. Beim Stand von 9:9 (20.) glichen die Sulestädter erstmals aus, ließen aber zahlreiche Torchancen fahrlässig liegen und gingen mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel liefen die "Grün-Weißen" weiter einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, bevor in der 45. Spielminute der 19:19-Ausgleichstreffer fiel. Als sich TuS-Coach Ingolf Semper (4) einwechselte, ging ein Ruck durch das Team und ein gehaltener Strafwurf vom eingewechselten Mirco Kohröde gab zusätzlichen Aufschwung. Über 20:20 und 24:20 zog der TuS vorentscheidend auf 26:22 (55.) davon. "Die Gegenwehr von Woltmershausen war zu diesem Zeitpunkt endgültig gebrochen", analysierte Mittelmann Michael Meyer. Neben Sulingens Haupttorschützen Julian Plander, wußte erneut Keeper Tobias Tannert zu gefallen. Der 30-jährige war immer zur Stelle, wenn seine Vorderleute den gegenerischen Rückraum nicht in den Griff bekamen. Trotz des Sieges bemängelte Coach Semper nach dem Abpfiff, dass zu viele Torchancen vergeben worden seien, „viele Tempogegenstöße und klarste Einschussmöglichkeiten“
Stenogramm
TuS Sulingen - TS Woltmershausen 29:24 (12:14) - Sulingen: Kohröde, Tannert - Fallenbeck (4), Süre (1), Plander (6), Scharf (2), M. Meyer, Drigas (1), Langnau (3/2), Demel (1), Buscher (4), Knieling, B. Meyer (3), Semper (4)

















































