Bildgalerie: DHB-Supercup in der TUI-Arena
Gerald Glöde Geschäftsführer des Handball-Verbandes Niedersachsen, der mit der SPM die örtliche Ausrichtung der Veranstaltung übernommen hatte, gab sich heute am Ende eines langen Turniertages zufrieden. „Das passte“, formulierte Glöde.
Bundestrainer Martin Heuberger sah das nach der Niederlage gegen Schweden anders – zumindest aus sportlicher Sicht : „Die Niederlage war vermeidbar, weil wir 16:11 geführt und das Spiel vermeintlich sicher im Griff hatten. Aber wir haben es nicht geschafft, strukturiert und diszipliniert weiterzuspielen. Jeder muss sich der Verantwortung für den Ball mehr bewusst sein. Gerade mit einer Führung im Rücken müssen wir mehr Selbstbewusstsein und Cleverness zeigen.“
An der Unterstützung der deutschen Fans in der TUI-Arena hat es nicht gelegen. Im Beisein von Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann trieb das Publikum das deutsche Team immer wieder nach vorne, honorierte aber genauso die Leistungen der schwedischen Gäste mit Applaus, ähnlich wie die der Kontrahenten der Begegnung Spanien gegen Dänemark.
Die Akteure aller Mannschaften bedankten sich, indem sie sich nach den jeweiligen Spielen Zeit nahmen, die Wünsche der zumeist jugendlichen Autogrammjäger zu erfüllen.
Unterschriften waren gestern in der TUI-Arena auch von einem prominenten Gast außerhalb des Spielfeldes gefragt. Joachim Deckarm, 104-facher deutscher Nationalspieler, der seit einem Sportunfall im Jahr 1979 an den Rollstuhl gefesselt ist, war nach Hannover gekommen, um den Zuschauern die dritte Auflage seines vor zwei Jahren veröffentlichen Buches „Teamgeist“ vorstellen.
Quelle: www.hvn-online.com / www.dhb.de
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