Süre wirft elf Sekunden vor dem Ende Siegtor
„Sicherlich ist es am Ende ein wenig glücklich, aber wir hätten uns nicht so schwer tun müssen“, sagte Sulingens Spielertrainer Ingolf Semper. Der Routinier wusste, warum es bei seiner jungen Mannschaft nicht so lief: „Wir haben nicht so diszipliniert gespielt, phasenweise kopflos agiert. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff hat nicht so funktioniert.“ In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (5:5/10.) lagen die Sulestädter in doppelter Unterzahl (Zeitstrafen für Jannik Knieling Jan Scharf) mit 9:11 (22.) in Rückstand, doch kurz vor der Pause glich der Ex-Bassumer Malte Fallenbeck zum 13:13 aus.
Auch nach dem Wechsel blieb’s eng. Beim Stand von 22:22 (50.) unterbrachen die Schiris die Partie, denn ein Akteur des TSV Intschede war kollabiert und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Nach halbstündiger Unterbrechung erwischten die Gäste den besseren Start, gingen mit 24:22 (52.) in Front. Die Sulinger ließen aber die Köpfe nicht hängen, egalisierten in der Endphase zum 25:25 (58.). In Überzahl brachten ein gut aufgelegter Mats Buscher (6) und Süre den Sieg unter Dach und Fach.
Quelle: Kreiszeitung
Stenogramm
TuS Sulingen - TSV Intschede 27:26 (13:13) - Sulingen:Kohröde, Tannert (ab 40.) - Drigas (1), Fallenbeck (2), Plander, Scharf (5/3), M. Meyer, Langnau (2), Buscher (6), Knieling (2), B. Meyer (3), Semper (5), Süre (1).

















































