Sulinger Endspurt kommt zu spät
Entscheidend war die Phase nach dem 22:22 (45.). „Wir haben zwei Treffer aus dem Rückraum kassiert und danach die Köpfe für ein paar Minuten hängenlassen. In dieser Zeit haben wir noch zwei Gegenstoßtore hinnehmen müssen“, bedauerte TuS-Trainer David Tabeling. „Es spricht aber für den großartigen Kampfgeist meiner Spielerinnen, dass sie noch einmal herangekommen sind – und das trotz unserer schlechten personellen Situation“, lobte der Coach.
Nur acht Feldspielerinnen standen ihm zur Verfügung, von denen Anna Lena Gräb und Grit Rethorn angeschlagen waren. Dennoch lieferten die Sulingerinnen, bei denen Kim-Laura Duffe im Tor ihr Debüt gab und bei ihrer Einwechslung einen Strafwurf abwehrte, eine gute erste Halbzeit ab. Die zweite Hälfte gehörte Bassum. „Im Vergleich zu den ersten 30 Minuten haben wir uns ganz anders präsentiert. Die Körpersprache stimmte, und im Angriff haben wir geduldiger gespielt. Auch das Rückzugsverhalten war besser“, lobte Trainer Steffen Mundt.
Herausragend waren Jana Helms und Mareike Witt, die in der zweiten Halbzeit „explodierten“. In der Abwehr überzeugten Annika Reitz und Kathrin Paesler als vorgezogene Spitze sowie die Torfrauen Kristina Strauß und Mareike Landwehr.
Quelle: Kreiszeitung
Stenogramm
TuS Sulingen - TSV Bassum 29:30 (14:11) - Sulingen: Bublitz, Duffe - Gräb (9/3), Rethorn (4), Bopf (2), El-Bira (4), Brinkmann (2), S. Müller (2), Semper (2), Zimmermann (4/1).

















































