Röhlke und Wach stellen Richtlinien vor

NewsSechs Jahre haben die derzeit in den Grenzen des Handball-Verbandes Niedersachsen gültigen Richtlinien für Kinder- und Jugendhandball auf dem Buckel: Zu Beginn der Saison 2012/2013 wird nicht alles anders, sich aber doch einiges ändern.
 
 
 
 Gabriele Wach, Vizepräsidentin Bildung und Entwicklung des Handball-Verbandes Niedersachsen, stellte Freitag in Walsrode die modifizierte Fassung vor. Im Plenum: Der Referentenstab und die Mitglieder des Jugendausschusses des Verbandes sowie die Vertreter der Jugend aus den Gliederungen. Unterstützung in der Präsentation erhielt Wach durch Vizepräsidentin Jugend Kathrin Röhlke, die die Zuhörer aufforderte, bei der Überzeugungsarbeit an der Basis zu begleiten. Gabriele Wach: „Wenn man sich auf den Blick über den Tellerrand einlässt, kann man daraus eine Menge für unseren Sport machen.“

Umgesetzt werden sollen die Richtlinien in den Spielklassen des Handball-Verbandes Niedersachsen und den Gliederungen bereits mit Beginn der Saison 2012/2013. Wach: „In den Kreisen und Regionen, wo die derzeit gültigen Richtlinien seit 2006 Anwendung finden, werden die Mannschaften bei der Einführung der modifizierten Fassung kaum Probleme haben.“

Unangetastet bleiben demnach die Spielkonzeptionen bei den „Minis“. „Die Minispielfeste haben sich durchgesetzt“, sagte die Leiterin des Ressorts Bildung und Entwicklung. Mit Erfolg: „Die Zahlen bei den kleinsten Handballern sind konstant.“

Für die E-Jugend wird ab der Saison 2012/2013 zwingend vorgegeben, dass die Mannschaften in Turnierform aufeinander treffen; nach wie vor in der Spielvarianten „6 + 1“ sowie „2 x 3 gegen 3“ mit Vielseitigkeitsprüfungen . Neu ist in der E-Jugend, dass auch in der Variante „6+1“ der Anruf nach einem Torerfolg vom Torraum  aus erfolgen muss. „Das ist einfacher für die Kinder“, sagte Gabriele Wach. Empfohlen wird vom Ausschuss, die Höhe der Tore durch das Abhängen der Latten auf 1,60 Meter zu reduzieren.

Gravierender sind die Änderungen für die Spielklassen der D-Jugend: War in der Abwehr bisher eine 1:5-Formation vorgeschrieben, sind nach Neufassung der Richtlinien nur noch Manndeckung beziehungsweise „Sinkende Manndeckung“ (ab Coaching-Linie) zugelassen.  Gabriele Wach: „Was wir derzeit in den Hallen sehen, ist oftmals nicht offensiv genug.“ 

Im Altersbereich der C-Jugend lassen die Richtlinien neben Manndeckung und „Sinkender Manndeckung“ auch eine offene 1:5-Abwehr zu; in den Landesligen auch eine 3:3- oder eine ballbezogene 3:2:1-Abwehr. 

Letztere sind für die B-Jugend fest vorgeschrieben. Gabriele Wach: „Alle offensiveren Spielweisen sind natürlich jederzeit willkommen.“ 

Für die A-Jugend beließen es die Mitglieder des Ausschusses, neben der Vizepräsidentin Referentin für Kinder- und Jugendhandball Denise Kricheldorf-Mai und HVN-Bildungsreferenten Volker Uecker, bei einer Empfehlung: 3:2:1-, 3:3-, 1:5-Abwehrformationen und Manndeckung sowie „Sinkende Manndeckung“ werden demnach favorisiert.

Eine Veröffentlichung der Richtlinien im Wortlaut ist für Anfang bis Mitte März vorgesehen. Gabriele Wach: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Arbeitshilfe für Trainer und Schiedsrichter, die sich aber auch eignen soll, Eltern und Zuschauern die Richtlinien näher zu bringen.“  Ihr persönliches Ziel: „Wir möchten alle Beteiligten im Kinder- und Jugendhandball umfassend informieren, damit der eingeschlagene Weg gemeinsam in eine erfolgreiche Richtung fortgesetzt wird.“
 
Quelle: HVN / oti
 
 
Kurztabelle 2011/2012
Landesliga Damen
Sp. Pkt.
6. Findorff-Bremen 22 23:21
7. Oyten III 22 21:23
8. Sulingen 22 21:23
9. Leher TS 22 20:24
10. Bassum 22 14:30
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Kreisoberliga Herren
Sp. Pkt.
1. Sulingen 22 35:9
2. Ottersberg 22 33:11
3. Daverden II 22 30:14
4. Woltmershausen 22 25:19
5. Bremen-Ost II 22 23:21
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